Akupunktur

Der direkte Weg zur Gesundheit

Die Akupunktur stammt aus der traditionellen chinesischen Medizin, bei der es um zwei, im Organismus gegensätzliche Kräfte, das sogenannte Yin und das Yang, geht. Beide Energien ergeben die Lebensenergie, das Tchi. Das völlige Gleichgewicht beider Kräfte stellt den idealen Gesundheitszustand dar.
Die vorhandene Energie kreist in 12 vorgezeichneten Bahnen, den sogenannten Meridianen. Mit Hilfe der Nadelstichtechnik lassen sich Energien auf den Meridianen verstärken, abschwächen und umlenken, um sie ins Gleichgewicht zu setzen.

Die Akupunktur eignet sich bei fast allen funktionellen Beschwerden, die sich überwiegend in Schmerzen äußern, z. B.

  • in der Migränentherapie
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • pschomatischen Beschwerden

Ohrakupunktur

Die Ohrakupunktur wurde in China durchgeführt, gehört aber auch zu einem Teil der westlichen Akupunktur und hat sich als eigenständige Therapieform verselbständigt. Der französische Arzt Paul Nogier beschäftigte sich ab 1950 sehr intensiv mit der Behandlung über das Ohr und legte erste topographische Karten von der Organlage im Ohr an. Hierbei entstand ein Bild auf der Ohrmuschel, das dem eines Föten im Mutterleib ähnelte.

Die Wirkungsweise lässt sich erklären, indem man von der Vorstellung ausgeht, dass jedes Organ und jede Körperpartie über das Gehirn und von dort über eine starke nervliche Versorgung mit dem Ohr korrespondiert. Jeder Körperteil hat also einen festen Ansprechpunkt im Ohr.
Bei Veränderungen in einem Organ, verändert der Punkt im Ohr seinen elektrischen Hautwiderstand und kann hier ausgemessen werden.

Die Therapie erfolgt über diesen ausgemessenen Punkt mit einer Nadelstichtechnik, entweder mit normalen Akupunkturnadeln, die nach ca. 30 Minuten wieder entfernt werden, oder mit Dauernadeln, die von Tagen bis zu Wochen im Ohr verbleiben.
Die Therapie eignet sich im Besonderen in der Schmerzbehandlung, der Raucherentwöhnung, sowie der Hilfe bei der Gewichtsreduktion.